Die „Phantome“ bekämpfen sich selber

Drei Jahre Krieg sind eine lange Zeit. Für all diejenigen, die diesen Krieg nicht begonnen haben. Aber wo sollen wir anfangen? Mit dem Hura-Patriotismus, dem Rassismus gegen alle, dem russischen Chauvinismus und Nationalismus, oder mit etwas anderem? So! Zu wem sind wir geworden?

Zu der Erkenntnis, das die russischen Streitkräfte ein Opfer der russischen Propaganda wurden. Zur Erkenntnis, das die so genannte Arme der „LDNR“, erbärmlich und wertlos, welche eher an Patienten der Psychiatrie oder Entzugs-Kliniken. Aber ich werde den Erzähler nicht unterbrechen. Es ist wichtig für Anklageschrift in Den Haag, wann die Phantome, die nicht kämpfen, anfangen über die Propaganda zu sprechen, über die „Armee“, über „Bruderschaft“, und andere nicht weniger wichtige Dinge.

Die direkte Rede, Rechtschreibung und Interpunktion des Autors:

„Die Aufnahmen sollen dem unbedarften Zuschauer die Kampfbereitschaft der „Armee“ der LDNR vorgaukeln“. Das ist eigentliche billige Propaganda. Sie saufen Wodka, plündern die Technik, bringen sich gegenseitig im betrunkenen oder narkotisiertem Zustand um. Die „stolzen“ Bergleute, Traktorfahrer, Kriminelle Bewohner des Donbass und Russlands füllen die Reihen der „Armee“ der LDNR.

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Übrigens ist die Anwesenheit des Bataillonskommandeurs Machete (Bataillonskommandeure des 3. Bataillons sind russische Offiziere auf Dienstreise im Donbass) auf dem Truppenübungsplatz während einer Übung etwas besonderes.

Während meiner gesamten Dienstzeit hat er sich nicht ein einziges Mal während einer Übung seiner Einheiten auf dem Truppenübungsplatz gezeigt. Es kam immer ein echter Bataillonskommandeur, ein russischer Berater.

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Quelle: sprotyv.info

„Machete“ ist kein Militär, sondern ein Vertreter der örtlichen Landesverteidigung – ein Retter. Ein ganzes Motschützen-Batallion kann er objektiv nicht führen. Aber das erwartet auch niemand von ihm, so wie die „Armee“ der LDNR von den russischen Beratern kontrolliert wird.

„Machete“ – das ist nur eine Figur für die Propaganda der russischen Massenmedien. Aufnahmen von den echten Kommandeuren des Bataillone, Brigaden … der „Armee“ der LDNR zu machen ist den russischen Medien verboten.

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Man kann über die Bilder noch sagen, das man erkennen kann, das im 3. Bataillon Betrunkene weiterhin ihren Dienst leisteten. Zum Beispiel der Mechaniker Medwedew (vermutlich sein Spitzname) welcher betrunken mit einem BMP-1 über einen PKW fuhr und dabei sein Zugführer tötete, andere wurden dabei verletzt. Der Zugführer soll ihm befohlen haben, ihn vom zum Truppenübungsplatz zum Stab zu fahren. Der erwähnte Fahrer und Mechaniker hat keinerlei Strafe erhalten und dient weiterhin im 3. Bataillon der 7. Brigade der LNR.

Auf dem Foto ist ein Militärangehöriger mit Abzeichen des Innenministeriums der DNR, der zu Hause ein Waffen- und Munitionslager hortet. Er ist weiterhin im Dienst und hat keinerlei Strafe erhalten. Ich denke, das diese Beispiele ausreichen, diese mega-patriotischen Bilder zu bewerten.

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An den Fotografien der Truppe des Bataillons gibt es auch erhebliche Zweifel. Man sieht neue Gesichter. Sie haben die selbe spirituelle Moral und Intellekt, wie die letzten Angeworbenen, für 15000 Rubel im Monat. Die Fluktuation in den Reihen der Armee der LDNR wird ein objektiver Grund sein. „Armee“ der LDNR mit einem Wort.

P.S. Natürlich, in den Reihen der zusammengewürfelten Einheiten der „Armee“ der LDNR gibt es wirklich auch Menschen, die aus ideologischen Gründen kämpfen. Sie sind Beispiele des russischen Soldaten. Aber von ihnen gibt es nicht viele. Darüber berichtet Anton Raevsky aus Russland, Teilnehmer an de Kampfhandlungen, auf seiner Google+ – Seite.

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Das ist genau das, was uns die Vertriebenen erzählten, welche die Einheiten der „Volksmiliz“ gesehen haben, welche „Motivatio“n für den Krieg hörten. Sie sahen die Phantome und ihr Verhältnis zu den Halunken der LDNR. Das ist kein großes Geheimnis.
Die „Armee der LDNR“, das sind in ihrem Kern Plünderer der eigenen Heimat, ihre Kollegen die Mörder, Banditen und Verräter.

Zurzeit leidet jeder zweite in den Reihen der „Armee der LDNR“ an Tuberkulose und ist Drogenabhängig, jeder dritte hat sich mit HIV infiziert oder ist an AIDS erkrankt, jeder vierte leidet an Hepatitis und Geschlechtskrankheiten, jeder fünfte ist Alkoholiker (siehe auch: Lebenstraum der Alten).

Ihr Sold beträgt 15000 Rubel. Das ist alles, was sie für den Verrat ihres Vaterlandes bekommen. Ansonsten werden sie sich selbst gerecht: sie entfernen die Kleidung von den Toten, verkaufen humanitäre Hilfe, plündern, töten die Bevölkerung und rauben sie aus.

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Die lokalen Angriffe, für die Ukrainische Armee verantwortlich gemacht wird (was eh niemand mehr glaubt), sind eine Chance zu verlassenen Häusern zu gelangen und die letzten Habseligkeiten der Bewohner heraus zutragen.

Die „Polizei“ und die „Staatsanwaltschaft“ der „LDNR“ verwischen die Spuren der Teilnehmer von Kampfhandlungen, wenn sie ihre Beute beschlagnahmen. Die Führungs-Riege der „LDNR“ spürt schon die Ausmaße der Katastrophe. Diese „Armee“ wird nicht aufhören. Sie sehnt sich nach Blut.

Diejenigen, die vom kämpfen müde sind, werden nicht arbeiten gehen oder den Staat aufbauen. Sie gehen in ihr Depot, wo sie die ihrer „Armee“ gestohlenen Waffen aufbewahren und gehen klauen und morden. Wer? Genau diejenigen, die gestern noch aus tiefster Überzeugung die Heimat vor den Faschisten geschützt haben.

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Der Krieg ist mit Lügen durchtränkt. Was aber viel schlimmer ist, das Russland seine Beteiligung an dem Krieg und seine Rolle als Besatzer abstreitet und behauptet, es sei die Wahrheit. Es lügen auch jene, mit denen man gestern noch zusammen gelebt hat, Nachbern, Vettern, Freunde, oder Kollegen. Sie glauben den Raschisten, nahmen ihre Waffen in die Hand und brachten Menschen um.

Sie würden zugeben, das sie es wie die Russen machen. Ob nun auf den Seiten der sozialen Netzwerke, oder in Zeitungen und Blogs. Nunja! Ihre Reue brauchen wir Ukrainer nicht, sollen sie sie doch Putin zeigen. Sie müssen einfach nur die Wahrheit über den Krieg sagen.

Aber das Wichtigste dabei ist nicht, das sie ihre Teilnahme an den Kämpfen zugegeben haben, sondern das mit ihren eigenen Händen, mit ihren Verstand, mit ihrer Dummheit ihre eigenen Fabriken und Städte zerstören, ihre Nachbarn – ja ihre Landsleute  umbringen. Aber dass müssen sie vor sich selbst verantworten.

Russische Einheiten vor der Kamera ... die staatlichen Schauspieler

Russische Einheiten vor der Kamera … die staatlichen Schauspieler (Quelle: Sprotyv.Info)

Aber es gibt auch Russen, die dem Ruf ihres Herzen folgten als sie in den Donbass kamen. wahrscheinlich glauben sie an den Faschismus und die Orthodoxie. Ein Beispiel ist der russische Terrorist und Schriftsteller Anton Rajewski, der die Niedertracht und Gräuel des Krieges erlebt hat und darüber beichtet.

Das ist nur eine erst Kostprobe. Wir werden weitere Dokumente veröffentlichen, die Anschuldigungen Putins werden den ganzen „LDNR“ Rattenschwanz aufzeigen.

Sobald sie Blut und die Schwäche Russlands spüren, werden sie sich instinktiv darauf stürzen. Das ist eine Grundeigenschaft der Russen.

Und was die einheimischen „Kämpfer“ angeht. Ich bin gegen eine Begnadigung und Amnestie. Die einheimischen Kämpfer haben mehr Menschen umgebracht, Angst und Schrecken verbreitet, als die Phantome. Die Fremden kamen um zu kämpfen, um zu gewinnen, für ein fremdes Land, sie töteten ihnen fremde Menschen. Aber diese haben ihre eigenen Leute umgebracht! Uns bleibt nur sie zu identifizieren, nicht zu vergessen, zu zählen und ausfindig zu machen. Das gilt für die „Bürger der Ukraine“ und ihre „Gäste“.

Quellen

Autor Olena Stepova für „IS“
Textquelle sprotyv.info
Bildquelle sprotyv.info
Übersetzer Thomas Bergmann

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