Ist die Vorbereitung eines hybriden dritten Weltkrieges in vollem Gange?

Die russische Version wurde auf sprotyv.info veröffentlicht.

Seit der Mitte der 80 iger Jahre des vergangenen Jahrhunderts gab es nicht solche Spannungen in den östlichen Regionen Europas. Selbst während des Jugoslawien-Konfliktes und des Eilmarsches der Alten Welt nach Pristina war die Welt sicherer als heute.

Und offensichtlich gelang es, die kleineren NATO-Mitglieder, die an Russland grenzen, mit der Stationierung von 4000 Soldaten beruhigen. Zudem soll eine schnelle Eingreiftruppe aufgestellt werden, die aus 40000 Soldaten besteht. Aber niemand möchte sich auf diese Kräfte verlassen müssen. Alle betreiben eine eigene Verteidigungspolitik, angefangen beim Einkauf moderner Waffen bis hin zur Einweisungen der Bevölkerung in den Partisanenkrieg, wie es das Verteidigungsministerium in Litauen gemacht hat.

Das wichtigste ist, das die 4000 Soldaten nicht nur ein Element der Unterstützung sind, sondern auch eine notwendige Antwort auf die Aggression. Aber warum.

Der Großteil wird entlang der russischen Grenze stationiert werden. Die USA stellen 900 Militärangehörige in Polen, eine gepanzerte Brigade, verstärkte Artillerie im Baltikum; Großbritannien stellt 800 Soldaten in Estland; Deutschland schickt bis zu 1500 Soldaten nach Litauen; Frankreich und Dänemark setzen ihre Soldaten in Estland ein, Kanada und Italien in Litauen.

Und außerdem sollten wir nicht vergessen, dass die USA 330 Mann im norwegischen Vaernes stationiert hat. Das ist ein Präzedenzfall seit Beendigung des Zweiten Weltkrieges.

Was haben wir erreicht? Das Internationale Kontingent direkt an der Grenze zu Russland, welches im Falle eines Angriffs den ersten Schlag abwehren muss. Die damit verbundenen Opfer muss ganz Europa tragen. Führende Analytiker betonen immer wieder, das Russland für die Besetzung des Baltikums etwa 48 – 72 Stunden benötigen wird. Das ist nicht viel Zeit, um die politischen Spielchen des toleranten Lobbyismus zu arrangieren.

Der Plan hat eine Schwachstelle. Wenn der Kreml die baltischen Staaten nicht mit traditionellen Mittel angreift, sondern wie die Ukraine mit hybriden Mitteln. In diesem Falle stehen die internationalen Panzerbrigaden und Bataillone den Provokateuren, die vor der Kamera für die russischen und westliche Medien »arbeiten«, machtlos gegenüber.

Quellen

Autor zloy_odessit der Gruppe „IS“
Textquelle sprotyv.info
Bildquelle sprotyv.info
Übersetzer Thomas Bergmann

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