Lisa hält uns in Atem

Der Beginn des Ukraine-Konfliktes 2014 war gleichzeitig auch der Beginn einer beispiellosen Desinformations-Kampagne durch die russischen Medien. Den Fall »LISA« haben wir noch vor Augen. In den sozialen Netzwerken wurden Informationen gestreut, dass ein 13-jähriges Mädchen mit russischen Wurzeln (Russlandsdeutsche) schon über 30 Stunden verschwunden sei und von Flüchtlingen vergewaltigt wurde. Ja, es mussten unbedingt Flüchtlinge sein. Dank der schnellen Aufklärungsarbeit der Polizei wurde das Mädchen bei einem Freund gefunden. Sie wurde nicht vergewaltigt.

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Unsere Krim

Die ukrainische Halbinsel geriet im Frühjahr 2014 wieder in den Blickwinkel der internationalen Politik. Russland erhebt Anspruch auf die Krim, besser gesagt auf die ergiebigen Öl- und Gasfelder vor der Küste. Nach dem Ende der russisch-dominierten Politik unter Janukowitsch und dem endgültigen Verlust seines Einflusses in der Ukraine muss Russland handeln. Ein Land das wirtschaftlich mit dem Rücken zur Wand steht.

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Narrative des hybriden Krieges

In keinem der vorangegangenen militärischen Konflikte wurden so viele verschiedene Texte produziert. Wort und Narrative aus verschiedenen Quellen, Formate, Gedanken und die Tiefe des Textes wurden zu einer eigenständigen Waffe im hybriden Krieg. Sie verteilen, schreiben, sprechen, tratschen, „posten“ wirklich alles: vom Kommandeur und Minister bis hin zum kleinen Agitator und seinen Journalisten Kollegen.

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Soziale Netzwerke – Eine Waffe im hybriden Krieg

Eine beliebige Pause im Hybrid-Krieg ist immer nur vorübergehend. Deshalb ist es ja ein hybrider Krieg. Die Protagonisten des unerklärten Krieges greifen überraschend aus einer unerwarteten Richtung an um ihren widerspenstigen Feind in die Knie zu zwingen. Nach einer Niederlage in der ersten Schlacht und dem Rückzug an allen Fronten hat Russland die Hoffnung noch nicht aufgegeben, die Ukraine zu bezwingen. Das wird nicht sehr schwer, da wir für Gas, Kohle, Atomenergie, technologische Unabhängigkeit kämpften, aber als Staat systematisch weiterhin an zahlreichen Fragen der Informationssicherheit und politischen Sicherheit scheitern.

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Perspektiven der russischen Wirtschaft

Beneidenswert ist der Fanatismus der russischen Bevölkerung, die weiterhin zu Putin stehen, die die Informationen im russischen Staatsfernsehen glauben, über »Krim nasch« oder »Nas na Donbasse net«. Alles, ohne zu wissen, das sie die Abenteuer des Regimes Putins finanzieren. All dies ist ein Ort der guten Straßen, glücklicher Kinder und des Respektes für Russland als Staat, der friedlich mit seinen Nachbarn zusammen lebt.

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Präferenzverfälschungen

Eine echte Unterstützung bedeutet nicht, dass die Menschen grundlegend überzeugt sind. Der Übereigende Teil der Menschen, die Putin unterstützen, können einen gebildeten Beobachter nicht von der Wirtschaftspolitik des Kreml überzeugen. Wenn die Medien frei und unabhängig werden, könnten sich viele von der Unterstützung Putins distanzieren.

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